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Ballast abwerfen, Zeit sparen – ich klopp drei in die Tonne

Ich bin ja so ein kleiner Statistikfan. Hier ne Kurve, dort ein Zahlenspiel – kann ja nicht schaden wenn man so ziemlich jede Bewegung für die Ewigkeit festhält. Trotzdem bin ich eigentlich schon länger am Überlegen was ich wirklich brauche. Satte sechs Plattformen im WorldWideWeb wollen fein säuberlich gepflegt werden. Dazu noch RubiTrack am Macbook. Ehrlich gesagt: Das nervt. Einige der Dienste werden wohl demnächst von mir geschlossen. Ich hab einfach keine Lust mehr hier was zu ergänzen und dort was zu optimieren.

Bleiben wird auf jeden Fall Garmins Connect. Als Forerunner-User ist diese Datensammelstelle im Netz für mich Pflicht. Zwar fehlen mir einige Features wie z. B. eine Equipmentverwaltung und einige Ansichten (wie Sportzonenverteilung) die andere Plattformen anbieten, aber im großen und ganzen macht Connect schon Spaß. Zudem nutze ich die “Webapp” zum bequemen Erstellen meiner ganz persönlichen Trainings die ich dann beim nächsten Sync auf die Uhr übertrage.

Wettbewerbe – das ist das von mir meist genutzte Feature auf der nikerunning-Seite. Und weil mir diese langsam recht egal sind, wird dies “Communityseite” wohl auch als erstes nicht mehr gefüttert. Ich seh einfach keinen Sinn mehr die Daten via Tool auf die Seite zu übertragen. Für Nutzer der Nike-Uhr oder des Sportsbands, ist die Seite natürlich “the one and only”. Auch wenn ich sehr gespannt auf das Update bin, das Nike für 2012 angekündigt hat, ist hier für mich Schluss mit dem “Swoosh”.

Dailymile ist schon interessant. Irgendwie… Der Communitygedanke wird hier sehr groß geschrieben. Dailymile ist eine Mischung aus Facebook und Twitter für Läufer – aber leider etwas spärlich mit deutschen Läufern besetzt. Es werden fleißig Läufe kommentiert, eigene gepostet, Ergebnisse und Trainings diskutiert. Wer will kann ab und an auch ein Foto hochladen. Ich will nicht mehr. Der Nutzen ist mir zu gering, die Auswertungen zu wenig aussagekräftig. Also: Weg damit!

Durch den Test der Polar RCX3 bin ich wieder zum Polarpersonaltrainer gekommen. Die Finnen machen hier vieles richtig. Für mich und sämtliche Polaruser essentiell. Die Auswertungen sehen schick aus, man kommt leicht damit klar und die Benutzeroberfläche ist mächtig, dabei aber nicht überladen. Für den Testzeitraum nutze ich die Seite, danach logischerweise nicht mehr.

Sportics füttere ich erst seit kurzer Zeit mit meinen Daten. Die Statistiken sind gut und ausführlich, lediglich das Design ist nicht mein Fall. Orange soweit das Auge reicht bzw. was der Monitor hergibt – hübsch ist anders. Aber das ist ja wieder mal Geschmackssache. Ein weiterer positiver Aspekt ist das Einladen eines Freundes, der dann Zugriff auf die Daten hat. Ein Trainer kann so zum Beispiel seinen Schützling noch besser betreuen. Ich füttere weiter Sportics mit meinen Garmininput, vielleicht ist das ja noch mal nützlich.

Das Trainingstagebuch git wirklich viel her. Statistiken ohne Ende, Auswertungen die so gut wie keine Wünsche offen lassen, diese Seite ist wirklich gut gelungen ohne dabei überladen zu wirken. Der Import der TCX-Datei am Mac ist ziemlich einfach. Lediglich das Einpflegen der Daten braucht etwas Zeit. Das Trainingstagebuch ist mein Wackelkandidat. Mir gefällt es, ich sehe nur wenig Sinn auch hier noch Daten zu sammeln. Darum: Ab in die Tonne damit.

Ich habe wirklich viele Plattformen ausprobiert. Zu den hier genannten kommt noch mal ein halbes Dutzend hinzu. Jetzt wird wieder reduziert. Ich hab einfach keine Lust mehr so lange nach einem Lauf am Rechner zu sitzen. Was meint ihr? Was sind eure Favoriten in Sachen Datensammlung im Netz? Oder seid ihr ein eiserner Verfechter der Pen&Paper-Lösung? Eure Meinungen würden mich sehr interessieren.

Garmin Connect spricht jetzt Google – Update: Neue Kartenansicht

Bisher setzte Garmin Connect auf Bing-Maps. Seit dem neuesten Update der Online-Plattform zur Trainingsdatenverwaltung kann auch auf das Kartenmaterial von Google zugegriffen werden. In den Screenshots sieht man am Besten die Unterschiede. Besonders groß ist der Unterschied bei den Satelliten-Bilder. Hier hat Google genauso wie bei den Straßenkarten die Nase vorne. Wünschenswert wäre trotzdem noch die Einbettung der Openstreetmap-Karten. Diese sind meiner Meinung nach noch genauer und haben viele kleinere Wege eingezeichnet auf die Bing und auch Google verzichten.

Garmin Connect mit Bing-Maps / Einstellung: Map

Garmin Connect mit Bing-Maps / Einstellung: Satellite ohne Labels

Garmin Connect mit Bing-Maps / Einstellung: Satellite & Labels

Garmin Connect mit Google-Maps / Einstellung: Map & Terrain & Bicycle

Garmin Connect mit Google-Maps / Einstellung: Map & Bicycle

Garmin Connect mit Google-Maps / Einstellung: Map

Garmin Connect mit Google-Maps / Einstellung: Satellite

Garmin Connect mit Google-Maps / Einstellung: Satellite & Labels

Garmin Connect mit Google-Maps / Einstellung: Satellite & Labels & Bicycle

Garmin- und Polar-Daten am iPhone und iPad – AppCheck: HRM Sports Training Log

Mit Garmins Connect und Polars Personaltrainer, stehen Läufern zwei starke Online-Programme zur Auswertung der Trainingseinheiten zur Verfügung. Da ich mich nie mit Polar anfreunden konnte, habe ich mich damals für eine Garmin Forerunner 405 entschieden. Zusammen mit dem Online-Dienst Connect habe ich stets ein nützliches Werkzeug zur Hand. Fast… Ist man mal unterwegs und will mit seinen Bestzeiten protzen, ist das Display der Laufuhr nicht der ideale Ort um Daten und Graphen darzustellen. Gut, dass es da für das iPhone bzw. das iPad eine App gibt.

HRM Sports Training Log stellt die Daten der Uhr in einer Kalenderansicht dar. Bei einem Klick auf das gewünschte Training, erscheinen Graphen zu Herzfrequenz, Distanz, Zeit, Geschwindigkeit und Pace. Außerdem unterscheidet die App auch verschiedene Sportarten wie beispielsweise Laufen, Radfahren oder Wandern. Schick auch, dass die Ansicht sowohl im Hochformat als auch im Querformat möglich ist. Gerade bei den Liniendiagrammen zu Herzfrequenz und Pace ein sehr nützliches Feature. Mit einem Klick können die verschiedenen Diagramme aus- und eingeblendet werden, so dass auch bei dem kleinen iPhone-Display eine gute Darstellung möglich ist.

Der Login für Garmin-User ist easy. Einfach Anmeldenamen und Passwort der Garmin-Plattform eingeben, auswählen welche Trainings downgeloadet werden sollen und schon synct das iPhone die Daten. Über einen FTP-Client können auch Polar-, SportsTrack- und andere Trainingslogs hochgeladen werden. Infos über den FTP-Upload gibt es hier: Support FTP.

Fazit:
Für 3,99 Euro bekommen Laufwütige in Apples AppStore ein nettes Tool um auf ihre Daten unterwegs zugreifen zu können und diese grafisch darzustellen. Die App ist in englischer Sprache aber absolut selbsterklärend.

Links:
Homepage des HRM Sports Training Log
HRM Sports Training Log im AppStore
Polar Personaltrainer
Garmin Connect