Die Sache mit dem alten Bild…

“Junge, was hast du dich verändert”, ein Spruch den ich recht oft höre und ehrlich: der runter geht wie Öl. Trotzdem hab ich mich mal auf die Suche nach einem Bild mit dem alten Markus gemacht. Ich wollte einen Vergleich – Aug in Aug. Hier also das Ergebnis. Das linke Bild ist ca. zwei Jahre alt, das rechte (weil es so schön passte) etwa sechs Monate.

So wie auf dem linken Bild kam ich Ende 2010 daher, als ich den Entschluss fasste “etwas tun zu müssen”. Schon irgendwie erschreckend, wenn man sieht wie man sich gehen lies. Umso besser gefällt mir der Blick auf das rechte Foto. Ich weiß, dass hier noch nicht Schluss sein wird und ich bin mir sicher, dass ich meine weiteren Ziele erreichen werde.

(links) Sommer 2010 vs. Sommer 2011 (rechts)

(links) Sommer 2010 vs. Sommer 2011 (rechts)

BTW: Ich habe lange überlegt, ob ich überhaupt ein altes Bild veröffentlichen soll. Aber ich denke, dass für mich der Blick in diese “Tagebuch” in zehn Jahren realistisch sein soll. Und da gehört halt mal mein altes Ich dazu.

In diesem Sinne: Run Happy…

Jetzt ist aber endgültig Schluss…

Während sie sich auf der Fensterbank räkelt, drehe ich wieder meine Runden

Während sie sich auf der Fensterbank räkelt, drehe ich wieder meine Runden

… mit dem faul auf der Haut rumliegen – hab ich mir diese Woche gedacht. Und schwupp, schon war ich wieder auf der Piste. Vier Tage habe ich nun in Folge einen mehr oder weniger langen Lauf gewagt und ich merke, dass es mir gut tut. Ob ich deswegen jetzt zum StreakRunner mutiere, sei dahingestellt.

Schöne 40 Kilometer habe ich wieder genießen dürfen. Woran es lag, dass ich in letzter Zeit so lauffaul war? Ich bin einfach einfach ein Mensch der ab -5 Grad lieber daheim auf dem Ergometer sitzt und dort schwitzt. Aber ich habe trotzdem was gelernt.

Nämlich wie ich mich richtig kleide. Ich war immer der Meinung: Mehr Minus auf dem Thermometer, mehr Klamotten am Körper. Falsch gedacht. Drei Schichten reichen. Mit einem engen Shirt auf der Haut, einem langen Laufshirt und einer funktionellen Jacke kann ich es gut bis zu meiner Schmerzgrenze -5 Grad aushalten. Wehe es will jetzt jemand wissen was ich alles an hatte. Kleiner Tipp: Zuviel…

Wer nicht nur laufend neue Artikel lesen will, der sollte mal beim Laufcast vorbeischauen. Während ich den Artikel schreibe, höre ich mir gerade die aktuelle Folge von Daniels Podcast an. In der dreht sich alles um den Brooks-Trainingslauf mit Chrissie Wellington.

Es ist ja nicht so, dass ich faul bin…

Nein! Ich halte derzeit keinen Winterschlaf. Und nein, ich bin nicht irgendwo im Wald erfroren. Fakt ist, dass ich der Meinung bin, dass jeder selbst wissen sollte bei welchen Temperaturen ihm das Laufen (im Freien) gut tut.

Ich bin fest davon überzeugt, dass nicht jeder Läufer gleich ist. Ich geh mal von mir aus. Ich laufe seit gerade mal zehn Monaten. Ja klar, ich bin begeistert vom Laufsport. Aber kann ich deswegen schon wie ein alter Hase bei Temperaturen deutlich unter 0 Grad durch die Gegend hoppeln. Ich meine nein. Zehn Grad minus sind ok. alles was darunter ist, tut weh. Mir jedenfalls. Recht lange brauche ich dann meist nicht warten und ich liege mit einer Grippe flach.

WorkOut statt Winterschlaf

WorkOut statt Winterschlaf

Derzeit ist nix mehr mit “Ach, ich freu mich heute drauf zu laufen.” Wo Sportzwang bei mir endet, weiß ich leider. Eine dicke Null-Bock-Stimmung wäre das Ergebnis. Und das wäre mal echt kontraproduktiv. Ich habe beschlossen meinen Trainingsplan ruhen zu lassen. Ich geh laufen, wenn mir danach ist. Möglichkeiten fit zu bleiben gibt es noch genug. Ich gehe mittlerweile tatsächlich gerne zum Schwimmen, das Ergometer im Wohnzimmer mutierte vom Handtuchtrockner zum Sportgerät und Hanteln und Co. liegen nicht mehr nur dekorativ in der Gegend rum.

Oh, ich höre die Blogosphäre schon schimpfen. Aber manchmal ist es einfach besser auf sein Inneres zu hören und drauf zu pfeifen was andere sagen. Keine Angst: Über eure Kommentare freue ich mich trotzdem ;)

Tutorial: Intervalltraining für Garmin Forerunner im Training Center erstellen und an das Gerät übertragen

Vor kurzem streikte bei einem Lauf meine Garmin Forerunner. Klar, dass der beste Computer nur so gut wie der Mensch dahinter ist. Ich habe schlicht und einfach mein Intervalltraining falsch programmiert. Als ich das auf dailymile und twitter postete, kamen zu meiner Überraschung gleich ein paar Anfragen. Viele wollten wissen: Wie erstellt man eigentlich ein automatisch ablaufendes Intervalltraining, so dass es dann auf der Forerunner läuft. Laut Garmin können so alle aktuellen Forerunner-Modelle bis auf die 110er mit einem Training ausgestattet werden.

Mit diesem Tutorial will ich euch mal zeigen, dass es recht einfach ist ein solches Training zu definieren. Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ich mich gerne via Kontaktformular anschreiben. Es kann sein, dass einige Schritte bei euch anders aussehen, da ich das Tutorial auf einem Mac gemacht habe und die Windowsversion designtechnisch etwas variiert. Vom Prinzip her ändern sich die Schritte aber nicht. Viel Spaß.

1.) Als erstes braucht ihr dazu das Programm Training Center von Garmin auf eurem Rechner. Habt ihr das installiert wird das Programm gestartet.

 

 

 

 

2.) Mit einem Klick auf “Datei” im Menü finden wir die Funktion “Neues Training”.

 

 

 

3.) Im linken Bereich unter Trainings findet sich nun unser neues Training, das wir jetzt passenden bennen. Hier im Beispiel: Tutorial Run

 

 

 

4.) Im Beispiel zeige ich euch wie man ein Intervalltraining erstellt. Das Programm soll so ablaufen:

  • 10 Minuten Warmlaufen mit einem Puls zwischen 111 und 130 bpm
  • 1.000 Meter Intervall mit einem Pace zwischen 5:10 und 4:00
  • 6 Minuten Pause mit einem Puls zwischen 111 und 130 bpm
  • 1.000 Meter Intervall mit einem Pace zwischen 5:10 und 4:00
  • 6 Minuten Pause mit einem Puls zwischen 111 und 130 bpm
  • 1.000 Meter Intervall mit einem Pace zwischen 5:10 und 4:00
  • Auslaufen bis ich die Rundentaste an meiner Uhr gedrückt habe mit einem Puls zwischen 111 und 130 bpm

Die einzelnen Parameter können auch anderes definiert werden. Zum Beispiel: 400m Pause, Intervalle im Pulsbereich statt im Geschwindgkeitsbereich, Einlaufen durch drücken der Rundentaste beenden. Was am besten zu einem passt muss hier aber jeder selber wissen. Praktisch ist es dabei, wenn man einen Trainingsplan auf Papier vor sich liegen hat. Dann bleibt einem das längere Rumsuchen nach den passenden Einheiten erspart.

5.) Als erstes klicken wir im Fenster der einzelnen Trainingschritte doppelt auf den ersten Eintrag.

 

6.) Es öffnet sich das nebenstehende Fenster, das mit folgenden Daten gefüllt wird: Name, Zeit und Ziel. In unserem Fall heißt das:  Aufwärmen, 10 Minuten und Pulsbereich 2 (111 bis 130bpm).

 

 

7.) Als nächstes muss ein Wiederholungsschritt eingefügt werden. Das macht man über einen Klick auf den Button mit den zwei Pluszeichen (++) rechts unten. Der Button mit dem einzelnen Plus würde einen normalen Schritt, also ohne Wiederholung einfügen.

 

8.) Um die Anzahl der Wiederholungen festzulegen, muss nun auf die Zeile “Die Schritte unten X-mal wiederholen” doppelt geklickt werden. Voreingestellt sind zwei Wiederholungen. Mein Tipp: Soll das Intervall dreimal wiederholt werden, müssen hier zwei Wiederholungen eingeben werden. Die letzte Einheit wird über einen normalen Schritt eingefügt, da ich die letzte Pause mit dem Auslaufen kombiniere. Aber das wird weiter unten im Tutorial noch erklärt.

9.) Wir geben also zwei Wiederholungen an.

 

 

 

 

10.) Mit einem Doppelklick auf die erste Zeile bei den Wiederholungen lassen sich die Intervalle nun definieren. Wir setzen 1 Kilometer, legen den Geschwindigkeitsbereich 9 (5:10 bis 4:00/km) fest und bennen das Ganze mit “Intervall 1000m”.
11.) Über die Plus-Taste rechts unten fügen wir die Pause hinzu. Bitte achtet darauf, dass dabei die eben erstellte Zeile mit dem Intervall markiert ist. Nach dem Namen legen wir eine Zeit von 6 Minuten fest und setzen das Ziel auf den Herzfrequenzbereich 2.

 
12.) Derzeit haben wir also das WarmUp, und zwei Intervalle mit je zwei Pausen definiert. Das letzte Intervall fügen wir wieder als Einzelabschnitt hinzu. Das muss unbedingt erst die Zeile “Die Schritte unten 2 mal wiederholen” mit EINEM Klick markiert werden. Danach kann einfach mit einem weiteren Klick auf das Plus-Symbol ein weiterer Schritt hinzugefügt werden.

13.) Nun wird also das letzte Intervall mit den selben Daten wie die vorherigen Intervalle definiert.

 

 
14.) Abschließend wird noch das Auslaufen eingefügt. Hierfür reicht ein Klick auf das einfache Plus-Symbolrechts im Fenster. Ich bevorzuge es hier wieder solange zu laufen bis ich die Rundentaste gedrückt habe. Also stelle ich das Feld “Fortfahren bis” auf “Lap-Taste wurde gedrückt”. Außerdem kann man den Pulsbereich festlegen.

15.) Das Training ist jetzt komplett erstellt und kann nun vie Drag and Drop direkt auf den entsprechenden Kalendertag gezogen werden. Auf deutsch: Das Training einfach bei gedrückter Maustaste von der rechten Spalte auf den Kalender ziehen.

16.) Letzter Schritt bevor es auf die Strecke geht: Ant-Stick anstecken, das Training im Trainingcenter mit einem Klick auf “An Gerät senden” an den Forerunner übertragen. Fertig.

 

 

Das Tutorial sieht nach mehr Arbeit aus, als es eigentlich ist. Einmal gemacht, ist es immer das selbe.

Praktisch: Bei der Forerunner 405 lässt sich das Training sehr einfach starten. Einfach den Touchring entsperren, Touchring so lange antippen bis das Training im Fenster erscheint und Start drücken.

Ich hoffe ich konnte denjenigen helfen die das Ganze noch nicht versucht haben und es mal ausprobieren wollen. Ich finde mit dem Tool Training Center und der Forerunner lässt sich das Training sehr gut steuern… sofern man die Einheit richtig programmiert hat. Leider weiß ich nicht welche Uhren sich auf diese Art und Weise trainingsfit machen lassen. Vielleicht habt ihr ja noch einige Ergänzungen? Dann ab damit in die Kommentare. Wer einen Fehler findet oder weiter Hilfe braucht, der kann mir gerne eine Email über’s Kontaktformular senden.

Run Happy.