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MegaPhone, Lostplace und Manner…

Ich kann mich noch gut an das Mega-Event in Leipzig erinnern. Super Stimmung, viele Cacher und so viele neue Eindrücke. Außerdem waren wir uns sicher: So schnell werden wir uns keine solche Mordstour (530 Kilometer) mehr antun. Aber, was interessiert mich mein Geschwätz von gestern. Also machten wir uns am 20. Juli auf zum Megaphone in Magdeburg. Wir sollten nicht enttäuscht werden. Es war herrlich. Das Zelt stand direkt zwischen Nord- und Südsee, die bekannten Gesichter waren wieder mal bester Stimmung und die Vorfreude auf einen echt guten Lost Place (von denen wir hier im Süden der Republik ja schon so viel gelesen haben) war groß.

21 Uhr ist ja nicht unbedingt die übliche Check-In-Zeit für einen geeigneten Zeltplatz – aber der ein oder andere, mehr oder weniger tolle, Cache auf dem Weg hat uns einfach ein wenig gebremst. Nach 650 Kilometern stand das Zelt recht schnell und wir gingen zügig zum gemütlichen Teil des Events über. Apropos gemütlich: Das sollte so was wie das Schlagwort des Events sein. War in Leipzig bei den Geogames doch recht viel geboten, konnte man sich hier ganz dem Motto von Spamade (dem Veranstalter) widmen: Relaxen, Grill’n'Chill, Bekanntschaften schließen, mehr oder weniger Cachen und einfach nur die Stimmung aufsaugen.

Nach einer recht frischen Nacht ging es erstmal zu einem nahen Earthcache, wo sich uns Salzberge in einer unglaublichen Pracht zeigten. Hier ein Tradi dort ein Tradi und schon war Magdeburg der Ausgangspunkt der geselligen bayerisch-sächsisch-österreichischen Cacherrunde. Der Osten der Republik hat einen ganz eigenen Charme. Als Bayer bekommt man hier ganz andere Eindrücke mit auf den Weg. Wir fühlten uns auf jeden Fall zu jedem Zeitpunkt pudelwohl und, so im Nachhinein gesehen, wären ein paar Tage mehr gar nicht übel gewesen.

Die Sache mit dem Lost Place

Nach einem Spontankauf von Grill, Grillgut und jeder Menge “unbedingt nötiger” Utensilien war das Ziel wieder der Campingplatz. Übrigens lies der Inhaber mehr als einmal hören, dass Cacher so unglaublich angenehme Gäste seien und so viele Menschen noch nie so wenig Müll gemacht haben. Lobenswert oder? Endlich kamen wir auch mal dazu uns überhaupt im Hauptquartier anzumelden. Die Organisation bekommt noch ein Extrasternchen von mir. Hier lief wirklich alles reibungslos ab. Dann war da noch die Sache mit dem Lost-Place-Cache. “Wer hier keinen LP macht, der verpasst was”, hörte ich im Vorfeld an allen Ecken und Enden. Nur wann sollte der richtige Zeitpunkt für dieses “Ereignis” sein. Naja, heute auf jeden Fall nicht mehr. Zu laut schrie der Grill und der passende Belag nach Beachtung.

Nachdem sich der kleine Cacherkreis ausgiebig mit Thüringer Röster (lecker), Steaks (lecker) und etwas Bier (lecker) stärkte, musste wenigsten noch der Multi auf dem Eventgelände dran glauben. Kurz wurde dieser durch einen Besuch der Aussichtsplattform unterbrochen, um dann festzustellen, dass man sich doch aufteilen und lieber einen Platz bei der Filmvorführung “Lost Places” ergattern sollte. Wieder zeigte sich der Himmel in bester Laune. Regen Fehlanzeige. Dafür war da wieder diese abendliche und nächtliche Kälte. Naja, wofür hat man Softshell, Mikrofaser und Funktionswäschezeugs… Ach ja: Und jede Menge Feuerholz.

Wie? Schon wieder Sonntag?

Früh morgens krähte wieder der Hahn. Die Nacht war durch den Einsatz der eben genannten Ausrüstungsgegenstände deutlich besser und das Aufwachen umso angenehmer. Nach einer kleinen Runde im Pool (War es nun die Nord- oder Südsee?) und einem leckeren Frühstück mit Nutella UND Butter (gab es vom Nachbarn, nachdem der Versuch diese in Milch zurückzuverwandeln scheiterte), machten wir uns auf den Weg zum Lost Place “Das Sanatorium”. Wow. Was für ein Gebäude, was für ein Cache. Cacher aus dem Süden können über solche Caches echt nur staunen und sich an dieser Art nur noch freuen. Da auch ich hier nicht großartig spoilern will, halte ich mich zurück und sage nur: Der Favoritenpunkt war ehrlich verdient!

Wieder warteten 650 Kilometer Autobahn auf die wackeren Südcacher. Unterbrochen wurde die Tour lediglich von einem Stop an “Deutschlands erstem Rastplatz”. Warum hier die Bratwurst ÜBER den Zaun verkauft wird, könnt ihr HIER sehen. Kein Wunder, dass hier ein Cache mir dem Namen “Hörst Du den Amtsschimmel wiehern 2” rumliegt. Dieser, die Geschichte und die Bratwurst waren endgültig dafür zuständig, dass der Roadtrip nur ein Prätikat verdient: “Besonders wertvoll”.

Fazit:

An diesem Wochenende stimmte einfach alles. Event, Anreise, die Leute, die besonderen Caches, die Bratwurst… Wir kommen gerne wieder hier her. Das nächste mal dann auch sicher länger. Denn während die einen nach einem Ausflug ans Meer schrien, wollten die anderen lieber ins nahe Brandenburg. Na dann dürften die nächsten Ziele ja schon gesteckt sein.

Kommentare

TrickyMD
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Ein schöner Bericht! Ich freue mich, daß es euch bei uns gefallen hat. ;)

spamade
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Vielen Dank für die Blumen im Namen aller Helfer und geocaching-anhalt.de!

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