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Heißer Schuh, der nicht brennt: Die erste Erfahrung mit dem Brooks Ghost 4

Der Brooks Ghost 4 könnte mein neuer Lieblingsschuh werden, habe ich vor Kurzem auf Facebook und hier im Blog rumposaunt. Bisher war der Brooks Glycerine 8 mein “Hausschuh”. Da ich erst seit Anfang des Jahres unter den Läufern bin, war das mein erster Schuh. Bei einer Laufanalyse stellten die Fachleute im Laden fest, dass der Glycerine genau zu mir passen soll. Sie irrten sich nicht: Seitdem habe ich knapp 800 Kilometer in dem Schuh zurückgelegt und ihn dementsprechend lieb gewonnen.

Trotzdem sollte ich recht behalten: Der Ghost 4 löst jetzt den Glycerine als “Hauptschuh” ab. Schon als ich das Testpaket öffnete und das erste mal in den Schuh schlüpfte hatte ich ein gutes Gefühl. Schlupfgefühl, habe ich nachgelesen, nennen das die Profis. Kurzum: Der Schuh passte vom ersten Augenblick an. Also, was liegt näher, als den Ghost 4 gleich mal ausgiebig zu testen. Problem: Am Samstag stand ein langer Lauf an. 15 Kilometer sollten es mindestens werden. Meine Befürchtung: Nach den ersten 8 Kilometern brennen die Füße oder der Schuh könne doch irgendwo drücken. Ich sah mich schon nach 8 Kilometern heim wandern. Aber es kam anders.

Nun ist es bei mir so, dass in neuen
Schuhen, mein rechter Fuß das Brennen anfängt. Seltsamerweise Glücklicherweise blieb mir diese Erfahrung mit dem Ghost 4 erspart. Ich habe recht breite Füße und der Ghost scheint eine recht komfortable Zehenbox zu besitzen. Will heißen: Kein Brennen + keine Schmerzen = ungetrübter Laufspaß.

Der Schuh ist nicht so weich wie der Glycerine 9, den ich mir eigentlich als Nachfolgemodell für den “Achter” besorgt habe. Das Laufgefühl ist daher nicht so “flauschig”, eher direkter und kommt eher an meinen älteren Hausschuh ran. Super finde ich die neue versetzte zusätzliche Schlaufe an der Zunge, durch die das Schuhband gefädelt wird. Dadurch wird ein Verrutschen der Zunge ziemlich effektiv vermieden. Auch mit der dezent farbigen Farbgebung komme ich gut klar.

Die ersten Kilometer (es lief sogar so gut, dass aus den geplanten 15, tolle 18,6 Kilometer wurden) im neuen Bequem-Schuh waren echt überraschend. Meine Angst, in einen langen Lauf mit einem neuen Schuh zu starten war unbegründet. Mal sehen, was die Zukunft mit dem Ghost 4 noch für überraschende Läufe auf Lager hat.

Kommentare

Din
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Ich bin ein absoluter Glycerin-Läufer und kann mir kaum vorstellen, dass irgendetwas diesen “flauschigen” Schuh ersetzen könnte. Er ist einfach mein Marathonschuh auf dem ich vor mich hin schweben kann…
Bei mir steht auch noch etwas stiefmütterlich behandelt ein Ghost, den ich aber vielleicht doch mal für zügige, lange Läufe ausprobieren sollte. Da mag ich ein direktes Gefühl eher.

admin
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Welches Glycerine-Modell hast du denn? Ich finde den Unterschied vom 8er zum 9er so krass. Würde mich mal interessieren ob sonst auch noch jemand diesen Versionssprung mitgemacht hat und wie die Eindrücke sind.
Da ich ja noch sprichwörtlich meilenweit vom Marathon entfernt bin, kann ich nicht sagen, wie es da mal sein wird. Aber ich verspreche: Diese Zeit wird auch noch kommen.

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