The Ridge 2.0 – Hosentaschenorganizer, Spardosenbefüller und Kreditkartenfirewall

Wir leben in einer bargeldlosen Zeit. Eigentlich. Also eigentlich auch nicht. Ne, doch nicht. Habt ihr schon mal versucht im Bus, beim Bäcker oder am Kiosk per Kreditkarte zu zahlen? Also, hier in Regensburg bist du ohne Kleingeld aufgeschmissen. Trotzdem: Mir gefällt der Gedanke kein Geld in der Tasche zu haben und alles per Karte (egal ob mit Kontakt oder ohne) zahlen zu können. Aber von diesem Thema soll der Artikel eigentlich gar nicht handeln. Es geht mir mehr um den Geldbeutel. Den gibt es nämlich klassischer Weise eigentlich nicht mehr. Alles wird im praktischen „85,6×53,98-Format“, also im Scheckkartenformat (nach ISO/IEC 7810) produziert. Klar, dass auch die Geldbörsen immer kleiner wurden. Ich stelle euch heute die Minimallösung „The Ridge 2.0“ vor.

„The Ridge 2.0“ misst 85 x 54 Millimeter, das Gewicht variiert je nach Material und Ausstattung. Ich habe mir die Variante in schwarzem Aluminum mit „Money Clip“ bestellt und nutze diese mittlerweile sehr gerne. Der Aufbau und die Funktion ist schnell erklärt: Zwei dünne Aluplatten sind durch drei elastische Stoffbänder verbunden. Zwischen das Case können Kreditkarten, Ausweise und Co. gesteckt werden. Durch eine Aussparung auf der einen Seite lassen sich die Kreditkarten etwa einen Zentimeter über den Rand der Hülle schieben. Drückt man nun die beiden Platten zusammen, fächern die Karten auf und man die benötigte entnehmen. Auf der Rückseite ist ein Geldclip montiert. Hier lassen sich Scheine oder sonstige Zettelchen befestigen. In einer anderen Ausführung sorgt ein Cash Strap, ein innen gummiertes elastisches Stoffband, für den Halt der Scheine.

New minimal wallet. I love the style. @ridgewallet

Ein von Markus Fryzel (@wackyneighbour) gepostetes Foto am

„Und da fällt nix raus?“ – Das ist meist die erste Frage, die mir neugierig gewordene Freunde stellen. Kurze Antwort: Nein. Das lässt sich mit einem kräftigen Schütteln ganz gut beweisen. Auch die Schiene halten bombenfest – egal ob mit Money Clip oder Cash Strap. Das Handling mit den Kredit-, Ausweis- oder Kundenkarten läuft nach einer kurzen Eingewöhnungsphase reibungslos. An der Kasse hat sich jedenfalls noch niemand beschwert, dass es zu lange dauern würde…

The Ridge 2.0 – Saver Schecks

Zudem sorgt das Minimal Wallet für einen Schutz gegen Datendiebstahl. Die Erklärung der Technologie hinter RFID überlasse ich vorsichtshalber mal Wikipedia:

RFID (engl. radio-frequency identification [ˈɹeɪdɪəʊ ˈfɹiːkwənsi aɪˌdɛntɪfɪˈkeɪʃn̩] „Identifizierung mit Hilfe elektromagnetischer Wellen“) bezeichnet eine Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Objekten und Lebewesen mit Radiowellen.

So ist es also Möglich, das man die Karte nur noch über den Empfänger halten muss und so Daten übermittelt werden. „The Ridge 2.0“ sorgt dafür, dass dies nicht mehr möglich ist und kriminelle Individuen keine Daten per Smartphone-App von auch auslesen können.

Die Lieferung kommt direkt aus den USA ist war in meinem Fall fünf Werktage nach der Bestellung im Briefkasten. Mitgeliefert werden eine hübsche Geschenkpackung und ein zerlegbarer Torx-Schraubenzieher. Den benötigt man, wenn man mal die Bänder oder die Platten tauschen will.

Bleibt letztendlich nur noch die Frage „Wohin mit dem Kleingeld?“. Ganz einfach: In die Hosentasche und zuhause dann damit ins Sparschwein. Es ist erstaunlich was da in kurzer Zeit zusammenkommt.

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2 comments

  1. Nächste Woche wird endlich der „neue“ Personalausweis beantragt und dann werde ich mir auch ein Wallet zulegen

    Ich liebäugle allerdings mit dem ROIK oder dem TROVE

    1. Den neuen Perso hätte ich… Fehlt nur noch der Führerschein im Kartenformat. Wenn du doch zum Ridge tendieren solltest, nimm das mit Money Clip. Das ist mMn der entscheidende Vorteil gegenüber vielen Mitbewerbern. Viel weniger Gefrickel und so.

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