Notizbücher – ein unbeschriebenes Blatt

Ein Haufen mit verschiedensten Notizbüchern
Ein Haufen mit verschiedensten Notizbüchern
Ein Haufen ungeschriebene Gedanken…

Ich mag Notizbücher. Die, im digitalen Zeitalter ja eh schon oft alt aussehenden Relikte aus vergangenen Zeiten, ziehen mich magisch an. Mein Motto: Notizbücher kaufen, sammeln aber niemals nutzen.

Schon seltsam. Ich sehe ein schickes Notizbuch, blättere kurz rein und bin dem vielseitigen Büchlein verfallen. Ich kaufe es. Nein. Ich muss es kaufen. Ist ja nicht so, dass ich noch keines hätte. Zuhause stapeln sich die Papiervorräte. Klein und groß, schwarz und orange, mit dünnen Blanko-Seiten und mit dicken karieren Seiten – ich bin für alle Fälle gerüstet.

So richtig nutze ich eigentlich nur eines. Ein übergroßes, kariertes Sigel CO110. Mit seinen Din A4 Seiten ist es genau das richtige Notizbuch um am Telefon im Job mal eben schnell mitzuschreiben. Ok, recht mobil bin ich damit nicht. Um es ständig griffbereit zu haben ist es zum Einen zu groß, zum Anderen zu schwer. Aber genau das ist es was es zum perfekten Officetool macht. Durch das Gewicht rutscht es nicht so leicht hin und her und weil ich die Hand beim Schreiben auf dem Buch habe, ist es zusätzlich fixiert.

Der Ernstfall

Mein einzig wirklich genutztes Notizbuch
Mein einzig wirklich genutztes Notizbuch

Aber zurück zu den nicht genutzten Notizbüchern. Die reihen sich Stück für Stück im Regal aneinander. Bis vor Kurzem jedenfalls. Nach dem Umbau des Homeoffice wanderten die analogen Gedankenspeicher in eine Kiste. Dort warten sie jetzt auf ihren großen Einsatz. Vor Kurzem wäre die große Chance gekommen. Ich sitze vorm heimischen Rechner. Das Telefon klingelt. „Können wir kurz Änderungen für die Webseite durchgehen?“, fragte mich der Anrufer. „Klar“, entgegnete ich ihm „Ich such nur noch schnell ein Blatt.“ Ich hab mich dann für ein Blanko-Blatt aus dem Drucker entschieden.

Beim nächsten Einkauf wanderte übrigens ein kleiner Post-it-Block in den Einkaufswagen. Der liegt jetzt griffbereit auf dem Schreibtisch. Seitdem hat mich keiner angerufen…

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